LIVE-CD
Holen Sie sich Gospel nach HauseWährend der Winter-Tournee 2008/2009 forderten die Fans immer wieder eine CD ihrer Lieblings Gospelgruppe "New York Gospel Stars".
Die Live-CD fasst ein unvergessliches Konzert zusammen und ermöglicht jedem Gospel-Fan dieses Erlebnis noch einmal zu Hause nachzuempfinden.
Mit folgenden Liedern können Sie sich das Gänsehaut-Gefühl nach Hause holen:
01 Joy to the World
02 Don't pass me by
03 Halleluja
04 Ain't nobody
05 Walk in Jerusalem
06 Oh when the saints
07 This little light of mine
08 Holy Holy
09 Didn't it rain
10 His eye is on the sparrow
11 Down by the riverside
12 Kumbaya
Sie können die CD über folgende Hotline bestellen:
0234 9471940
Sie könne die CD auch per E-Mail bestellen:
info@lb-events.de
Der Preis der CD ist 15,00 Euro. Hinzu kommen 3,00 Euro für Porto pro Bestellung.
Die 4 Evangelien des Neuen Testaments sind nicht nur die Namensgeber für die Gospelmusik, sie prägen auch den Inhalt der Lieder. Der Begriff Gospel ist das englische Wort für Evangelium, hergeleitet von den altenglischen Begriffen „good“ und „spell“ – also „gute Nachricht“. Gemeint sind hier die Guten Nachrichten von Jesus Christus und die Erlösung der Menschen durch seinen Tod am Kreuz. Hoffnung ist das Thema der Gospelsongs und die Zuversicht, dass am Ende alles gut wird…
Seine Wurzeln hat der Gospel aus der Zeit der Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Die ankommenden Sklaven hatten nichts außer ihrer Kultur in die „Neue Welt“ mitnehmen können - ein wichtiger Teil ihrer Kultur und Identität waren die Musik und der Tanz. Legenden erzählen, dass die Sklaven bereits auf der extremen Reise auf dem Schiff gesungen haben. Bereits unterwegs ist ein großer Teil der Afrikaner aufgrund der unfassbaren Strapazen gestorben. Angekommen auf den Plantagen war das expressive Singen bei der Arbeit fester Bestandteil im Alltag, um die harte Arbeit oder bestimmte eintönige Bewegungsabläufe leichter und die schlechte Lebenssituation erträglicher zu machen. Bei diesen sogenannten Worksongs gab ein Sänger den Rhythmus und die Melodie vor und die anderen sangen es nach. Schließlich versuchten die Sklavenhalter die Sklaven mithilfe des christlichen Glaubens und besonders der Bibeltexte zu zivilisieren und unterwürfig zu machen. Vor allem die Betonung der Freiheit und der Gleichberechtigung aller Rassen in der Bibel und die Identifikation mit dem Volk Israels sprachen die Sklaven an und machten ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben. Auf den religiösen Versammlungen wurden Psalmen und Choräle gesungen, aus denen sich im Laufe der Jahre die sogenannten „Negro Spirituals“ entwickelten. Ab 1773 wurde den Afroamerikanernschließlich die Gründung eigener Kirchen erlaubt. Diese unabhängigen religiösen Versammlungen waren oft der einzige Bereich in ihrem Leben, in dem sie sich emotional wie politisch frei ausdrücken konnten. Die Texte waren also sowohl Ausdruck des Glaubens, der Hoffnung und des Mutes, als auch Beschreibung der Situation der Sklaven, meistens jedoch in einer zweideutigen Weise. Durch die große Auswanderungswelle Anfang des 20. Jahrhunderts hielten die Spirituals schließlich auch Einzug in die Bars und Kirchen der Großstädte und vermischten sich dort mit anderen Musikgenres wie Jazz und Blues. Auch New York, vor allem der hauptsächlich von Afro-Amerikanern bewohnte Stadtteil Harlem war eine Hochburg für deren Kultur. Sowohl Swing, Bebop und Free Jazz sind hier entstanden. Mit dieser Entwicklung geht auch die Änderung des Namens der Musik einher. Die Texte bezogen sich nun mehr auf das neue Testament, es gab keine Identifikation mehr mit dem versklavten Volk aus Israel. Die Evangelien des Neuen Testaments wurden so zum Namensgeber für den Gospel. Die bekannteste Gospelsängerin Amerikas war Mahalia Jackson, die die Verbreitung der Lieder besonders vorantrieb. Auch die Thematisierung politischer Themen fand weiterhin Einzug in die Messen und ihre Musik. Dort fühlten sich die Afroamerikaner frei genug, um ihre Gedanken äußern und austauschen zu können. Auch die bedeutende Friedensbewegung von Pastor Martin Luther King wurde in einer Kirche gegründet. Bis heute haben sich zahlreiche Formen afroamerikanischer Kirchenmusik entwickelt. Je nach Geschichte, Entwicklung oder Region sind Gospels mit anderen Musikstilen wie Country oder Dixieland oder Rap und HipHop verschmolzen.